• Nach Aussteller- und Flächenrekord, jetzt auch 10 % mehr Besucher
• Boomende Branche erwartet exzellentes Nachmessegeschäft
• Bestnoten von Ausstellern und Besuchern
• INTERFORST 2006 als Leitmesse bestätigt
Die
INTERFORST 2006 hat mit einem Rekordergebnis einer boomenden Branche
zusätzlichen Rückenwind und Zuversicht für das kommende
Geschäftsjahr gegeben. An fünf Messetagen kamen über
50.000 Besucher aus 57 Ländern (2002: 45.309 Besucher aus 51
Ländern) auf das Münchner Messegelände, so viele wie nie
zuvor in der 36jährigen Geschichte der INTERFORST. Sehr viele
Aussteller konnten an ihren Ständen einen regelrechten
Besucheransturm verzeichnen. Zahlreiche Aussagen von
Geschäftsabschlüssen noch während der Messe
bestätigten den Eindruck, dass viele Fachbesucher mit konkreten
Kaufabsichten nach München kamen. „Die Branche boomt“
lautete das einhellige Echo auf dem Freigelände und in den
Messehallen. Allerorten wurden hohe Erwartungen im Hinblick auf das
Nachmessegeschäft geäußert. Auf sehr große
Resonanz stieß das fachliche Rahmenprogramm mit Kongress, Foren
und Sonderschauen.
„Mit diesem Ergebnis wurden unsere
hohen Erwartungen noch übertroffen“, bilanzierte
Messe-Geschäftsführer Norbert Bargmann: „Beeindruckend
war vor allem die positive Stimmung an den fünf Messetagen. Die
Atmosphäre erinnerte an die Ausgelassenheit während der
Fußball-WM. Die INTERFORST hat damit ihre Spitzenstellung unter
den führenden Fachmessen der internationalen Forstwirtschaft
eindrucksvoll untermauert.“
Über 3.500 Besucher
kamen aus dem Ausland: die meisten Besucher kamen traditionell aus
Österreich, Schweiz und Italien. Eindrucksvoll war auch die Zahl
der Fachbesucher aus den EU-Beitrittsländern und MOE-Staaten (z.B.
Kroatien, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Lettland, Litauen
und Estland). Erstmals konnten Fachbesucher aus Griechenland,
Faröer Inseln, Island, Gambia, Kongo, Südafrika, São
Tomé, Tschad, Argentinien und Indien begrüßt werden.
Werner Nühnen, Geschäftsführender Gesellschafter Welte Fahrzeugbau GmbH:
„Der
internationale Zuspruch war groß. Für uns ist die INTERFORST
eine ideale Plattform, um den Export anzukurbeln. Wir konnten
interessante Gespräche unter anderem mit Kunden aus Rumänien,
Tschechien und der Slowakei führen.“
Trotz hoher
Temperaturen herrschte auf dem über 40.000 m² großen
Freigelände der INTERFORST ein pulsierendes Leben und eine
teilweise euphorische Stimmung. Volle Stände mit fachkundigen und
investitionsbereiten Besuchern, die aus aller Welt nach München
gereist waren, um sich bei den 410 Ausstellern aus 15 Ländern
über die neuesten Entwicklungen in der Forsttechnik zu informieren
– das war das vorherrschende Bild an den fünf Messetagen.
Klaus
B. Reichenbach, Geschäftsführender Gesellschafter der
Waldburg Forstmaschinen GmbH, fasste seine Eindrücke so zusammen:
„Dies war die beste INTERFORST, die ich bisher miterlebt habe.
Der Zuspruch war gigantisch. Unsere Erwartungen für das
Nachmessegeschäft sind sehr hoch.“
Was in den
Messehallen und auf dem Freigelände spürbar war, kommt auch
in der Befragung der Aussteller (die vom unabhängigen
Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt wurde)
deutlich zum Ausdruck. War die Stimmung bei der letzten INTERFORST vor
vier Jahren noch verhalten, hat sie sich jetzt gedreht. Bei der
Befragung beurteilten 85% der Aussteller die gegenwärtige
Situation der Branche als „ausgezeichnet bis gut“, vor vier
Jahren kamen nur 34% zu diesem Urteil. Ein ähnliches Bild zeigt
sich bei der Erreichung der von den Ausstellern selbst gesteckten
Ziele. 82% (+6%) erklärten, bei der Anbahnung neuer
Geschäftsbeziehungen, 84% (+9%) bei der Vorbereitung von
Folgegeschäften und 91% (+4%) bei der Pflege bestehender
Geschäftsbeziehungen erfolgreich gewesen zu sein. Die INTERFORST
selbst erhielt von den Ausstellern in allen Bereichen eine noch bessere
Bewertung als 2002. Gelobt wurden vor allem die Besucherfrequenz (88%
„ausgezeichnet bis gut“ / +4%) sowie die Qualität der
Besucher (85% / +5%). 80% der Aussteller (+8%) sehen die INTERFORST als
Leitmesse der Branche. Das Gesamturteil fiel noch einmal deutlich
besser aus als vor vier Jahren. 90% (+8%) der Aussteller beurteilten
die INTERFORST 2006 mit „ausgezeichnet bis gut“.
Auch
bei den Besuchern hat sich die Stimmung enorm verbessert. 70% der
Befragten beurteilten die Situation der Branche mit
„ausgezeichnet bis gut“, gerade mal 32% waren es vor vier
Jahren. Das optimistische Stimmungsbild schlägt sich auch in der
Bewertung der INTERFORST 2006 nieder. Bestnoten gab es unter anderem
für die Vollständigkeit des Angebots (92%
„ausgezeichnet bis gut“ / +9%), für die
Internationalität der Aussteller (79% / +9%) sowie für die
Präsenz der Marktführer (87% / +4%). Deutlich mehr Besucher
als vor vier Jahren (83% / +9%) stuften die INTERFORST 2006 bei der
Befragung als Leitmesse der Branche ein. Ebenso erklärten deutlich
mehr Besucher als 2002 (86% / +6%), bei der Suche nach Neuheiten
fündig geworden zu sein. Die INTERFORST dient mit ihrer
Kombination von Kongress und Ausstellung für 80% der befragten
Besucher zur Weiterbildung und Fachwissenerweiterung. Kaum zu
übertreffen ist die Gesamtbeurteilung: 91% der Besucher
beurteilten die INTERFORST 2006 mit „ausgezeichnet bis
gut“. Damit konnte der bereits hohe Wert von 2002 (88%) erneut
verbessert werden.
Prominenter Besucher der INTERFORST war der
Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten, Josef
Miller. Er überreichte die KWF-Innovationsmedaillen für die Sieger des Neuheiten-Wettbewerbs.
Von 82 für den Wettbewerb zugelassenen Produkten wurden sieben
Messe-Neuheiten aus unterschiedlichen Bereichen der Forsttechnik
ausgezeichnet. Der von KWF und Messe München ausgeschriebene
Neuheiten-Wettbewerb fand zum dritten Mal im Rahmen der INTERFORST
statt.
„Forst und Holz – gemeinsam für die
Zukunft“ lautete das Motto des gemeinsamt mit dem KWF
veranstalteten INTERFORST-Kongresses, der erstmals mitten im
Messegeschehen und mit Unterstützung von Bayern Innovativ
stattfand. Die Kongress-Seminare und die Foren waren sehr gut besucht.
75 Experten aus dem In- und Ausland informierten dort in täglich
stattfindenden Vortragsreihen über aktuelle Themen der
Forstwirtschaft und Forsttechnik. Vor dem Hintergrund weiter steigender
Energiepreise und immer knapper werdender Ressourcen waren die Chancen
des nachwachsenden Rohstoffs Holz auf dem Energiemarkt ein
herausragendes und viel diskutiertes Thema.
Professor Gerd
Wegener, Vorsitzender des Programmkomitees, zog für den
Kongressverlauf das Fazit, dass durch die gelungene Symbiose von
Kongress und Messegeschehen sowie das besonders vielfältige
Angebot der Kongress sowohl für Aussteller wie auch für
Besucher sehr attraktiv war. Dies unterstreicht den Leitmessecharakter
der INTERFORST 2006.
Die Sonderschauen des Kuratoriums
für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) und des Bundesverbands der
landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften (BLB) zogen zahlreiche
Besucher an. Aktuelle forstwirtschaftliche Fachthemen wurden den
Besuchern in einem als Wald gestalteten Sonderschau-Areal in Halle B6
präsentiert. Über 55 Institutionen standen den Fachbesuchern
als Ansprechpartner zur Verfügung. Auf große Resonanz
stießen auch die übrigen Veranstaltungen des
Rahmenprogramms:
• Als absolutes Highlight erwiesen sich die
Bayerischen Meisterschaften der Waldarbeiter, die bereits zum dritten
Mal im Rahmen der INTERFORST ausgetragen wurden.
• Erstmals
waren bei der INTERFORST die „Stihl Timbersports Series“ zu
Gast, die als Königsklasse des Sportholzfällens gelten. Was
man mit Axt und Säge in Rekordzeit leisten kann,
präsentierten starke Männer täglich auf dem
Freigelände vor staunendem Publikum.
• Auf dem Nissan-Parcours testeten Messebesucher ihre Fahrkünste in Modellen des gleichnamigen Autoherstellers.
Erneut
bewährt hat sich die langjährige Kooperation mit dem KWF
(Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik). Herr Dr. Klaus
Dummel, Geschäftsführender Direktor des KWF, der 24 Jahre im
Beirat für die INTERFORST aktiv war, wurde als Anerkennung mit der
silbernen Verdienstmedaille der Messe München ausgezeichnet.
Diese Presseinformation finden Sie auch im Internet unter www.interforst.de
Ihre Ansprechpartner für die Pressearbeit zur INTERFORST 2006:
Johannes Manger und Andrea Hack
Tel. (+49 89) 949-20630/-20631, Fax (+49 89) 949-20639
Johannes.Manger@messe-muenchen.de / Andrea.Hack@messe-muenchen.de
Stimmen zur INTERFORST 2006:
Dr. Klaus Dummel, Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF):
„Die
INTERFORST hat ihre Ziele wieder hervorragend erreicht: die umfassende
Präsentation moderner Forsttechnik, die engagierte Vorstellung des
dazugehörenden Know Hows in den Sonderschauen sowie die breite
Thematisierung der aktuellen Fragen der Branche im Kongress und in den
Foren. Forst und Holz boomen, die Stimmung ist gut. Messe und
Beiprogramm haben die Innovationskraft und die Zukunftschancen der
Branche unterstrichen. Wir freuen uns, alle Aussteller und Fachbesucher
auf der KWF-Tagung 2008 in Schmallenberg wieder zu treffen.“
Prof. Dr. Gerd Wegener, Holzforschung, TU München:
„Bei dieser INTERFORST ist es besonders gut gelungen, die
Symbiose von Kongress und Messegeschehen zu realisieren. Das hat zum
einen damit zu tun, dass der Kongress das Messegeschehen über
fünf Tage begleitet hat und zweitens das Angebot des Kongresses
dieses Mal besonders vielfältig war. Dadurch hatte der Kongress
eine große Attraktivität sowohl für die Aussteller als
auch für die Messebesucher.“
Michael Gose, Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften (BLB):
„Wir verzeichneten ein noch nie da gewesenes Interesse an
aktuellen Themen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auch das
entsprechende Forum wurde sehr gut besucht. Eine Vielzahl von
Diskussionsbeiträgen hat die Veranstaltung belebt. Die
Organisation war hervorragend.“
Heinrich Grube, Grube KG Forstgerätestelle:
„Eine ausgezeichnete Messe, sehr gut organisiert. Die INTERFORST
hat für mich einen besonderen Wert, da der persönliche
Kontakt zur Kundschaft gepflegt werden kann. Unsere Besucher kamen aus
allen Ebenen des Forst- und Holzbereiches und aus allen
europäischen Nachbarländern. Das Messegeschäft war
bereits gut, und ich erwarte ein ausgezeichnetes
Nachmessegeschäft. Die Kombination aus Ausstellung und Kongress
sehe ich als hervorragendes Zugpferd, um hoch qualifizierte Besucher zu
gewinnen.“
Werner Nühnen, Welte Fahrzeugbau GmbH:
„Wir hatten an unserem Stand einen regen Zulauf. Wir konnten
interessante Gespräche unter anderem mit Kunden aus Rumänien,
Tschechien und der Slowakei führen. Der internationale Zuspruch
war groß. Für uns ist die INTERFORST eine ideale Plattform,
um den Export anzukurbeln. Wir konnten schon während der Messe
Geschäftsabschlüsse tätigen und ich bin sehr
zuversichtlich, dass auch das Nachmessegeschäft großartig
verlaufen wird.“
Klaus B. Reichenbach, Waldburg Forstmaschinen GmbH (WFW):
„Dies war die beste INTERFORST, die ich bisher miterlebt habe.
Der Zuspruch war gigantisch. Die Branche boomt. Mit Besuchern aus
Portugal, Tschechien, Österreich, Schweden und Finnland hatten wir
viele internationale Kunden am Stand. Wir haben so viel wie noch nie
verkauft. Unsere Erwartungen für das Nachmessegeschäft sind
sehr hoch. Dabei werden die Geschäftsabschlüsse nach der
Messe eindeutig auf die INTERFORST zurückzuführen
sein.“
Klaus Latschbacher, Latschbacher GmbH:
„Mit dem Messeverlauf bin ich äußerst zufrieden,
ebenso mit den Geschäftsabschlüssen. Die INTERFORST ist aus
meiner Sicht die Leitmesse im Forstbereich. Die Qualität der
Besucher war sehr gut. Wir konnten unter anderem Besucher aus der
Schweiz und aus Tschechien begrüßen. Für das
Nachmessegeschäft haben wir sehr hohe Erwartungen.“
Agnes Felten, Werner GmbH:
„Bei der INTERFORST präsentieren sich potente Hersteller.
Auch das Fachpublikum ist sehr kompetent. Mindestens 70 % unserer
Kundschaft hat uns am Stand besucht. Unsere Besucher kamen vorwiegend
aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unsere Erwartungen
für das Nachmessegeschäft sind recht positiv. Wir konnten die
Kunden für unser Produkt begeistern und hatten sehr konkrete und
positive Geschäftsanbahnungen.“
Ing. Johann Tinnacher, Posch GmbH:
„Die INTERFORST zeichnet sich aus durch ein sehr großes,
umfassendes Angebot und ein sehr gutes, qualifiziertes Publikum, das
sich wirklich interessiert und die Beratung sucht. Die
Internationalität war meiner Meinung nach viel höher als bei
der letzten Veranstaltung. Wir konnten einige konkrete
Geschäftsabschlüsse tätigen. Auch das
Nachmessegeschäft wird sehr positiv ausfallen.“
Jörg Nuhn, Nuhn GmbH & Co. KG:
„Unsere Erwartungen an die Messe haben sich voll erfüllt.
Unsere internationalen Gäste kamen aus Großbritannien,
Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei, dem Baltikum, Polen,
Österreich und Ungarn. Die Erwartungen für das
Nachmessegeschäft sind viel versprechend.“
Alexander Fiedler, A.F. Bauer GmbH und Walter Wallrapp, C.A.R.M.E.N:
„Mit dem Thema nachwachsende Rohstoffe rannten wir offene
Türen ein. Die Leute sind bezüglich dieser Thematik sensibler
geworden und bereit dafür Geld auszugeben. Immer mehr Unternehmen
versuchen auf Pflanzenöl umzustellen. Wir konnten ein qualitativ
hochwertiges Publikum begrüßen. Viele hatten Vorkenntnisse,
ein Insider-Publikum. Wir erwarten ein großes
Folgegeschäft.“